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Steirischer Bildungsberater

dürfen außerordentliche Schüler nur dann aufgenommen werden, wenn dadurch keine Klassenteilung erforderlich ist. Dies gilt nicht für Privatschulen. Aufsteigen Innerhalb einer Schulart ist ein Schüler zum Aufsteigen in die nächste Schulstufe berechtigt, wenn er die vorhergehende Schulstufe erfolgreich abgeschlossen hat (siehe Seite 25 „Erfolg- reicher Abschluss einer Schulstufe“). Weiters darf ein Schüler in die nächsthöhere Schulstufe derselben Schulart aufsteigen, wenn das Jahreszeugnis zwar in einem Pflichtgegenstand die Note „Nicht genügend“ enthält, jedoch die folgenden Bedingungen gleichzeitig gegeben sind: a) Der Schüler darf nicht auch schon im Jahreszeugnis des vorhergegangenen Schuljahres in demselben Pflichtgegenstand die Note „Nicht genügend“ erhalten haben (diese Bedingung gilt jedoch nicht in der Volksschule und in der Sonderschule); b) der betreffende Pflichtgegenstand muss – ausgenommen an Berufsschulen – in einer der folgenden Schulstufen wiederum lehrplanmäßig vorgesehen sein und c) die Klassenkonferenz muss zur Feststellung gelangt sein, dass der Schüler auf Grund sei- ner Leistungen in den übrigen Pflichtgegenständen die Voraussetzungen zur erfolgreichen Teilnahme am Unterricht der nächsthöheren Schulstufe im Hinblick auf die Aufgabe der betreffenden Schulart aufweist. Wenn am Ende des Schuljahres nur ein „Nicht genügend“ vorliegt und die unter a) und b) genannten Voraussetzungen gegeben sind, kann in der zweiten Woche vor Ende des Unterrichtsjahres die Klassenkonferenz die unter c) genannte Feststellung treffen und das Aufsteigen bewilligen. In diesem Fall darf der Schüler auch dann aufsteigen, wenn er zur Wiederholungsprüfung nicht antritt oder diese nicht besteht. Wenn hingegen bei einem „Nicht genügend“ die Klassenkonferenz am Ende des Unterrichtsjahres entscheidet, dass der Schüler zum Aufsteigen nicht berechtigt ist, so muss dieser im Herbst die Wiederholungsprüfung bestehen; bei Nichtbestehen der Wiederholungsprüfung oder Nichtantritt zur Prüfung kann die Berechtigung zum Aufsteigen nicht mehr nachträglich erteilt werden. Wenn ein Schüler am Ende des Unterrichtsjahres in zwei Pflichtgegenständen mit „Nicht ge- nügend“ beurteilt wurde, kann er die Berechtigung zum Aufsteigen nur erlangen, wenn er im Herbst zur Wiederholungsprüfung antritt. Wenn nach Ablegung der Wiederholungsprüfung nur mehr in einem Pflichtgegenstand das „Nicht genügend“ aufrecht bleibt, kann die Klas- senkonferenz nunmehr die Feststellung treffen, dass der Schüler auf Grund seiner Leistungen in den übrigen Pflichtgegenständen die Voraussetzungen zur erfolgreichen Teilnahme am Unterricht der nächsthöheren Schulstufe aufweist. Diese Frage ist im vorliegenden Fall von der Klassenkonferenz erst im Herbst zu behandeln, da vor Schulschluss die Voraussetzungen dafür (nur ein „Nicht genügend“) noch nicht gegeben waren. Auch im Herbst müssen aber die unter a) und b) genannten Voraussetzungen gegeben sein. Ausnahmen beim Aufsteigen • Schüler der 1. Schulstufe (1. Klasse der Volksschule oder der Sonderschule) sind ohne Rücksicht auf die Beurteilungen im Jahreszeugnis immer berechtigt, in die 2. Schulstufe aufzusteigen. EE Kapitel 2: Allgemeine Informationen 24

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