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Steirischer Bildungsberater

• Freigegenstände: Jene Unterrichtsgegenstände, zu deren Besuch eine Anmeldung zu Beginn des Schuljahres erforderlich ist, die beurteilt werden und deren Beurteilung keinen Einfluss auf den er- folgreichen Abschluss einer Schulstufe hat. Die Beurteilung für einen Freigegenstand kann jedoch im Falle eines Übertritts in eine andere Schulart, in der der betreffende Gegenstand als Pflichtgegenstand geführt wird, von Bedeutung sein. Weiters können Freigegenstände, die in der Oberstufe besucht werden, Zusatzprüfungen für die Hochschulberechtigung ersetzen (siehe Broschüre „Universitäten/Hochschulen“). Schüler und Eltern sollen sich über die jeweils angebotenen Freigegenstände und Unverbindlichen Übungen ausreichend informieren (besonders im Hinblick auf eventuelle Berechtigungen). Bestimmte Mindest- schülerzahlen sind vorgeschrieben. • Verbindliche Übungen: Jene Unterrichtsveranstaltungen, deren Besuch für alle Schüler verpflichtend ist, sofern sie nicht vom Besuch befreit sind, und die nicht beurteilt werden. In das Jahreszeugnis wird anstelle der Beurteilung nur ein Teilnahmevermerk aufgenommen. • Unverbindliche Übungen: Jene Unterrichtsveranstaltungen, zu deren Besuch eine Anmeldung zu Beginn des Schul- jahres erforderlich ist und die nicht beurteilt werden, wobei ebenfalls im Zeugnis anstelle der Beurteilung nur ein Teilnahmevermerk aufzunehmen ist. Widerspruch Gegen bestimmte von Organen der Schule (Schulleiter, Klassenkonferenz, Prüfungskommis- sion usw.), die schriftlich mit einer Rechtsmittelbelehrung übermittelt werden (z.B. Entschei- dungen über Aufnahme in eine Schule, Zulassung zu Prüfungen, Besuch von Freigegenständen oder Unverbindlichen Übungen, Nichtberechtigung zum Aufsteigen, Fernbleiben von der Schule usw.), kann schriftlich (in jeder technischen Form, nicht jedoch mit E-Mail), inner- halb von 5 Tagen ein Widerspruch bei der Schule eingebracht werden. Bei nur mündlicher Verkündung der Entscheidung beginnt die Frist mit der Verkündung zu laufen. Im Rahmen eines solchen kann auch geltend gemacht werden, dass eine Beurteilung des Schülers mit „Nicht genügend“ unrichtig sei. Im übrigen können jedoch einzelne Noten nicht abgesondert durch einen Widerspruch an- gefochten werden, nur eine formlose Aufsichtsbeschwerde an die zuständige Schulbehörde – einzureichen bei der Schule oder auch bei der Schulbehörde – ist möglich. Die Frist zur Erhebung der Beschwerde ergibt sich aus der Rechtsmittelbelehrung und be- trägt in schulrechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich vier Wochen, die (in der Regel) ab Zustellung des Bescheides zu laufen beginnt. Verschiedentlich sind auch kürzere Beschwer- defristen vorgesehen. Hier ist insbesondere die Beschwerde gegen die Nichtberechtigung zum Aufsteigen zu beachten, wo die Frist zwei Wochen beträgt. Nach Ablegung einer oder zwei Wiederholungsprüfungen, für gewöhnlich also nach den Sommerferien, beträgt die Frist sogar nur fünf Tage. Die Beschwerde ist schriftlich (in jeder technischen Form, nicht jedoch mit E-Mail) beim Landesschulrat für Steiermark einzubringen. Solche Beschwerden gegen Bescheide haben einen begründeten Antrag zu enthalten. EE Kapitel 2: Allgemeine Informationen 33

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