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Notfall- und Krisenleitfaden für Schulen

verfasst vom Bundesministerium für Inneres

98 Soziales Lernen in der Schule fördern! • Rollenspiele zur Perspektivenübernahme durchführen (Emotionswahrnehmung, Konfliktlösung, Kommunikationsstrategien, Copingstrategien, etc.) • Projektgruppen mit dem Ziel einrichten, Gemeinschaftsgeist zu stärken, „Schwächere“ einzubinden, individuelle Grenzen zu akzeptieren, Verantwortlichkeiten abzugeben und Vertrauen aufzubauen • Diskussionen zu Sinn- und Wertefindungen (Ethik, Politik, Zukunft) • Identifikation mit der Gemeinschaft fördern (Stolz auf Leistungen der Gemeinschaft, der Schule und der Schüler) • Gemeinsamer Stressabbau (im Unterricht Möglichkeiten für Entspannungs- und Abreaktionsübungen vorsehen) Präventionsempfehlungen (2) • Psychologische Schulung der Lehrkräfte in Bezug auf das Erkennen von und den Umgang mit auffälligen Schülern • Im Unterricht mit dem Thema Gewalt auseinander setzten, Amok dabei aber eher aussparen – Problematik der Nachahmertäterschaft • Keine amokspezifischen Maßnahmen vor den Schülern treffen bzw. andere Erklärung dafür finden Empfehlungen im Vorfeld • Gute Kontakte zu der zuständigen Polizeiinspektion (Ansprechpartner, Telefonnummer) halten • Möglichkeiten der Polizeiprävention an Schulen ausnützen (Bewusstseinsbildungen für Recht/Unrecht und Verantwortung schaffen) • Notfallpläne im Zusammenwirken mit der Polizei erstellen (Alarmierung, Verhalten, etc.) Empfehlungen zur Alltagsgewalt (1) • Aufmerksam sein • Klare Botschaften vermitteln • Feste Grenzen für inakzeptables Verhalten setzten und realistische Konsequenzen aufzeigen. Diese müssen im Extremfall auch eintreten. • Bei Vorfällen welcher Art auch immer Verantwortung übernehmen und reagieren. Die Sache ansprechen und nötige Schritte einleiten. Sich nicht auf andere verlassen. Präventionsempfehlungen (1)