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Notfall- und Krisenleitfaden für Schulen

72 © Mag. Daniela Janisch, 2010 11. Welche Umstände könnten die Wahrscheinlichkeit, dass der Schüler einen gewalttätigen Akt ausführt, beeinflussen? • Welche Faktoren in der Umgebung und im Leben des Schülers können die Wahrscheinlichkeit erhöhen oder senken, dass der Schüler einen Anschlag ausführt? • Wie haben andere Personen, die den Schüler kennen, auf dessen Vorstellungen oder Pläne reagiert? (Unterstützen oder ermutigen sie den Schüler? Reagieren sie negativ, raten sie ihm ab? Glauben sie nicht an die Möglichkeit einer Gewalttat? Stimmen sie den Gewaltplänen insgeheim oder passiv zu?) Es hat den Anschein, als wäre diese Liste nach einem Anschlag aufgestellt worden. Nach einer bereits verübten Gewalttat sind die vorhandenen Informationen zahlreich, da ein konkreter Vorfall geklärt werden soll. Im Gegensatz dazu ist es im Vorfeld schwierig bis beinahe unmöglich, so eine derartige „interne“ Sichtweise aus dem Umfeld des Täters/der Täter zu bekommen. Dennoch können unter Umständen Informationen, welche auf potenzielle Gewalttaten hindeuten, verfügbar sein. Diesen Infor- mationen ist nachzugehen, um eine Ausführung des Gewaltaktes verhindern oder zumindest abmildern zu können. Diese Liste soll eine Vorstellung davon vermitteln, worauf geachtet werden kann, um das Gefahrenpotenzial, das von einem Schüler ausgeht, besser einzuschätzen.