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Notfall- und Krisenleitfaden für Schulen

73© Mag. Daniela Janisch, 2010 1) Vgl. „Richtlinien für das Verhalten in der Schule nach einem Suizid“, PD Dr. K. Michel, Psychiatrische Poliklinik Insel- spital, 3010 Bern, Arbeitsgruppe Schulzentrum Längenstein, Spiez, D. Vorster, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Luzern, R. Probst, Lehrer Kantonschule Sursee, Seite 10 • verändertes beobachtbares Verhalten in der Klasse • plötzlicher Leistungsabfall • Schulverweigerung • Unaufmerksamkeit im Unterricht • gedankliches Beschäftigen mit dem Tode, welches in Zeichnungen, Aufsätzen etc. zum Ausdruck kommen kann • Veränderungen im Sozialverhalten • Rückzugsverhalten • Abbruch von Freundschaften • Verschenken von persönlichen Gegenständen • äußerlich sichtbare Unordentlichkeit und Vernachlässigung • Gewichtszunahme oder -abnahme • nervöse Störungen wie Schwitzen, Zittern, Kopfschmerzen • Müdigkeit, eventuell Folge von Schlaflosigkeit • Alkohol, Drogen • verbale Alarmsignale („werde bald nicht mehr da sein“, etc.) • handlungsgebundene Alarmzeichen (Ordnen der Angelegenheiten) • Freunden von Suizidalen • Zeugen des Suizids • Geschwistern eines Suizidalen • Jugendlichen mit früherem Suizidversuch • Jugendlichen mit Tendenz zu depressiven Reaktionen • Jugendlichen mit psychischer Instabilität in der Familie • Jugendlichen mit starken zusätzlichen Belastungen Erhöhtes Suizidrisiko besteht bei: 8.12. Allgemeine, für Lehrer beobachtbare Anzeichen einer Suizidgefährdung bei Schülern 1)