Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

SeniorInnenhandbuch 2013

H 115Das Grazer SeniorInnenbüro – Die Servicestelle für SeniorInnen mit SeniorInnen – Tel. (0316) 872-6390, -6391, -6392 SeniorInnenbetreuung und -pflege Ablauf: Kontaktaufnahme mit dem/der zuständigen Sachbe- arbeiterIn des Referates für Anstalts- und Heimunterbringung, Antragstellung auf Kostenübernahme, Ermittlungsverfahren, bescheidmäßige Erledigung Dokumente, Informationen • Nachweise über Einkommen und Vermögen sowie Ansprüche auf Unterhalt • Nachweis von Wohnsitz oder Aufenthalt HINWEIS: Leistungen zur Sicherung des Lebensbedarfes sind von dem/der HilfeempfängerIn zu erstatten, wenn er/sie in der Folge zu entsprechendem Einkommen oder Vermögen gelangt. Hat der/die HilfeempfängerIn ein Vermögen, dessen Verwertung ihm/ihr vorerst nicht möglich ist, kann die Sicherstellung des Ersatzanspruches verfügt werden. Antragstellung: Magistrat Graz – Sozialamt Referat für Anstalten- und Heimunterbringung Telefon (0316) 872-6351 bis 6362 Ausführliche Unterlagen zur Information erhalten Sie im SENIOR-INNENBÜRO und bei der SOZIALSERVICESTELLE der Steiermärkischen Landesregierung, Hofgasse 12: Telefon (07114) 20 01 11 zum Ortstarif. Das Pflegegeld Das Pflegegeld ist eine zweckgebundene Leistung des Bundes, die ausschließlich zur pauschalierten Abdeckung von pflegebe- dingten Mehraufwendungen im Zusammenhang mit der Pflege und Betreuung bestimmt ist. Es soll den Pflege- und Betreuungs- bedürftigen ermöglichen, ein selbstbestimmtes, bedürfnisorien- tiertes Leben zu führen. Auf das Pflegegeld besteht Rechtsanspruch. Es wird zwölf Mal im Jahr ausbezahlt und unterliegt nicht der Einkommenssteuer. Einkommen und Vermögen sind dabei eben- so ohne Bedeutung wie die Ursache der Pflegebedürftigkeit. Eine Erhöhung muss gesondert beantragt werden. Was ist der Pflegebedarf? Pflegebedarf im Sinne der Pflegegeldgesetze liegt dann vor, wenn Sie bei Pflegemaßnahmen fremde Hilfe und Betreuung oder andere Assistenzleistungen brauchen. Bei der Beurteilung des Pflegebedarfs ist es gleichgültig, ob Sie eine Tätigkeit des täglichen Lebens wegen eines geistigen oder körperlichen Leidens oder Gebrechens nicht selbstständig durchführen können. Entscheidend ist, ob Sie dabei auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Betreuungsmaßnahmen sind alle jene Leistungen, die Ihren persönlichen Bedarf betreffen, wie beispielsweise das Kochen, das Essen, die Medikamenteneinnahme, An- und Auskleiden, Körperpflege, die Benützung der Toilette oder die Fortbewegung innerhalb der Wohnung.

Pages