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SeniorInnenhandbuch 2013

119Das Grazer SeniorInnenbüro – Die Servicestelle für SeniorInnen mit SeniorInnen – Tel. (0316) 872-6390, -6391, -6392 • Der Sozialversicherungsbeitrag (Arbeitnehmer- und Arbeitge- berbeitrag) ist selbst zu berechnen und an den zuständigen Krankenversicherungsträger abzuführen. Entgeltleistung Selbstständigkeit: Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften (bei- spielsweise: Euro 50,– am Tag) Unselbstständigkeit: Es ist der Mindestlohntarif einzuhalten. Dieser ist für jedes Bundesland unterschiedlich Welche Beiträge und Gebühren sind zu bezahlen? Selbstständigkeit: • Sozialversicherungsbeiträge: • BetreuerIn ist verpflichtet, die Beiträge zu zahlen • Wird Quartalsweise vorgeschrieben • Anmeldebescheinigung: für den/die BetreuerIn: Euro 15,– • Gewerbeanmeldung: ca. Euro 70,– • Mitgliedsbeitrag in der WKÖ: Euro 40,– bis Euro 138,– abhängig vom Bundesland Unselbstständigkeit: • Sozialversicherungsbeiträge: • ArbeitgeberIn und ArbeitnehmerIn sind verpflichtet, Beiträge zu bezahlen • Krankenkasse schreibt sie dem/der ArbeitgeberIn vor • Anmeldebescheinigung: für den/die BetreuerIn: Euro 15,– Kontakt mit dem Finanzamt Selbstständigkeit: • Formlose Anmeldung beim zuständigen Finanzamt innerhalb eine Monats • Führung einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung durch den/die BetreuerIn • Einkommensteuer fällt an, wenn das Jahreseinkommen mehr als Euro 10.000,– beträgt (Honorar und Sachleistung wie Wohn- raum abzüglich den Betriebsausgaben wie Sozialversicherung) Unselbstständigkeit: • Der/Die ArbeitgeberIn hat die Lohnsteuer selbst zu berech- nen, einzubehalten und an das zuständige Finanzamt bis zum 15. des folgenden Kalendermonats abzuführen. • Der Betreuungsperson ist monatlich eine Lohnabrechnung auszustellen • Für die Betreuungsperson ist ein Lohnkonto zu führen. • Der/Die ArbeitgeberIn haftet für die Einbehaltung und Abfuhr der Lohnsteuer. • Der/Die ArbeitgeberIn hat nach Ablauf des Kalenderjahres bis Ende Jänner bzw. bei elektronischer Übermittlung bis Ende Februar den Jahreslohnzettel an das zuständige Finanzamt bzw. an den Krankenversicherungsträger zu übermitteln. • Wird das Dienstverhältnis im Laufe des Kalenderjahres be- endet, muss der/die ArbeitgeberIn einen Lohnzettel bis zum Ende des Folgemonats an das zuständige Finanzamt oder den Krankenversicherungsträger übermitteln. Das Sozialministerium informiert – Fördermodell zur 24-Stunden-Betreuung

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