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SeniorInnenhandbuch 2013

27Das Grazer SeniorInnenbüro – Die Servicestelle für SeniorInnen mit SeniorInnen – Tel. (0316) 872-6390, -6391, -6392 Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz plätze für Menschen, die durch ihre Gedächtnis-, Orientierungs- und Verhaltensstörungen einen besonderen Betreuungsbedarf aufweisen angeboten werden. Bei der Demenzerkrankung han- delt es sich um eine erworbene Hirnleistungsstörung, die zu einem zunehmenden Abbau der kognitiven Leistung führt. Die Ursachen sind unterschiedlich, wobei über die Hälfte der erkrank- ten Menschen an Morbus Alzheimer leidet. In Österreich sind mehr als 1 Prozent der Bevölkerung betroffen! Einzigartig in Österreich Die Demenz Station ist mit einem „Garten der Sinne” ausgestat- tet, in dem es einen „Wanderweg” mit verschiedensten Wahr- nehmungsmöglichkeiten gibt. Außerdem ist die Station mit einem österreichweit einzigartigen Desorientierten-System ausgestattet, um den Bedürfnissen der an Demenz leidenden Menschen bestmöglich gerecht zu werden. Aktive Einbindung in den Alltag Als ganzheitliche Behandlungsmethode wird das Pflegemodell nach Prof. Böhm angewandt, das einer intensiven Auseinan- dersetzung mit der Biografie der Betroffenen bedarf und die Behandlung und Betreuung auf die spezifischen Bedürfnisse und Gewohnheiten dieser Menschen ausrichtet. Es wird ein Umfeld geschaffen, das die Defizite kompensiert, die Lebensqualität fördert und eine aktive Einbindung in den Alltag ermöglicht. Ein multiprofessionelles Team ist bemüht, ein größtmögliches Maß an Lebensqualität und persönlicher Freiheit für die Betrof- fenen zu bieten. Wachkoma-Station Apallic Care Unit (ACU) Die Albert Schweitzer Klinik verfügt über 25 Betten zur Akutver- sorgung und 25 Betten zur Langzeitbetreuung von Wachkoma- PatientInnen ab dem 16. Lebensjahr. Bei Menschen im Wachkoma liegt eine komplexe Schädigung des Gehirns vor. Diese wird entweder durch Sauerstoffmangel (z.B. nach verzögerter Reanimation bei einem Herzinfarkt) oder durch schwere Schädel-Hirn- Verletzungen (z.B. bei Verkehrs- oder Sportunfällen) hervorgerufen. Die PatientInnen befinden sich in einem schlafähnlichen Zustand. Obwohl ihre Augen geöffnet sind, blicken sie ins Leere. Weiter weisen diese Menschen ausgeprägte Lähmungen sowie Schluck- und Sprachstörungen auf. Breit gefächertes Therapieangebot Betreut werden diese Menschen von einem multiprofessionel- len Team, bestehend aus ÄrztInnen, diplomiertem Pflegeper- sonal, PflegehelferInnen sowie Physio-, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen und SozialarbeiterInnen. Zur Unterstützung der Rehabilitation werden zusätzlich folgende Therapien angeboten: Musiktherapie, Klangschalentherapie, Craniosakral- Therapie und Tiertherapie.

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