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SeniorInnenhandbuch 2013

44 Das Grazer SeniorInnenbüro – Die Servicestelle für SeniorInnen mit SeniorInnen – Tel. (0316) 872-6390, -6391, -6392 LLL – lebenslanges Lernen Die Aktivitäten im Bereich des lebenslangen Lernens und der Bildung für Ältere sind ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung von Teilhabechancen und Chancengleichheit und zur Ermögli- chung einer selbstbestimmten Gestaltung des Lebens. Aufgabe zukunftsorientierter Politik für Seniorinnen und Senioren ist es, die Idee des lebenslangen Lernens auch für ältere Menschen zum Thema zu machen und durch konkrete Maßnahmen, die den vielfältigen Lebensbedingungen entsprechen, umzusetzen. Lernen ist dabei als Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung zu verstehen, weiters als Voraussetzung dafür, neue Herausfor- derungen in den verschiedenen Lebensbereichen konstruktiv bewältigen zu können, oder für Aktivitäten im Bereich des frei- willigen Engagements und der aktiven Bürgerbeteiligung Quali- fikationen zu erweitern bzw. neu zu erwerben. Wenn wir vom „aktiven“ Altern sprechen, ist damit die Teilnahme am politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben gemeint. Grundlage dafür sind Bildung und Lernen. Dies ist die Voraussetzung für die Mitwirkung, Mitgestaltung und Gestaltung der Zukunft – der Eigenen und der unserer Gesellschaft. Die Universität als Lernort für Menschen in der zweiten Lebenshälfte Marcus Ludescher Universität und lebenslanges Lernen Das Bild von der Universität als vom Rest der Gesellschaft iso- lierter „Elfenbeinturm“ stimmt schon lange nicht mehr. Die Uni- versitäten unternehmen heute vielfältige Anstrengungen, um ihr Wissen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben den traditionellen Aufgaben der Forschung und Lehre leisten sie – mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen – ihren Beitrag zur Umsetzung des lebenslangen und lebensweiten Lernens in der Wissensgesellschaft. Die Karl-Franzens-Universität Graz als traditionsreiche „Volluni- versität“ mit ihrem breiten Fächerspektrum versteht sich als Bildungspartnerin für alle Generationen über die gesamte Le- bensspanne. Sie stellt sowohl allgemeinbildende als auch beruf- lich qualifizierende Angebote für unterschiedlichste Zielgruppen bereit. Dazu gehört es auch, breite Teile der Bevölkerung (ein- schließlich der Älteren) an den Entwicklungen in den Wissen- schaften teilhaben zu lassen. Wissenschaftliche Allgemeinbildung und Bildung im späteren Lebensalter: Das Zentrum für Weiterbildung der Universität Graz In diesem Sinne entwickelt das Zentrum für Weiterbildung Initia- tiven und Programme zur Verwirklichung des gesellschaftspoliti- schen Bildungs- und Entwicklungsauftrages der Universität Graz. Dr.in Elisabeth Hechl Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Abteilung V/A/6 – Grundsatz- angelegenheiten der SeniorInnen-, Bevölkerungs -und Freiwilligenpolitik

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